| PREISTRÄGER |
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| 2008 |
Dr. Robert Berger
für seine richtungsweisenden Arbeiten zur elektroschwachen Quantenchemie
und zu fundamentalen Eigenschaften chiraler Moleküle.

Robert Berger hat mit seinen Arbeiten zur elektroschwachen Wechselwirkung
in der Molekülchemie ein modernes Forschungsgebiet für die Quantenchemie
erschlossen. Er hat einen systematisch verbesserbaren Ansatz zur
Berücksichtigung der schwachen Wechselwirkung in der Quantenchemie
etabliert und zur Vorhersage paritätsverletzender Effekte in der
Spektroskopie chiraler Moleküle angewandt. Die hierzu realisierten Konzepte
stellen methodische Fortschritte auch für konventionelle Anwendungen dar,
etwa der theoretischen rovibronischen Spektroskopie.
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| 2007 |
Privatdozent Dr. Andreas Dreuw
für seine richtungsweisenden Beiträge zur Behandlung angeregter elektronischer Zustände in biologischen Systemen.

Andreas Dreuw hat mit seinen Arbeiten zur zeitabhängigen Dichtefunktionaltheorie zu einem besseren Verständnis der zu Grunde liegenden Konzepte beigetragen. Er hat in der Behandlung von elektronisch angeregten Zuständen großer Moleküle neue Wege beschritten. Dadurch konnte er zur Aufklärung der Mechanismen von Energie- und Elektronentransfer in photosynthetischen Lichtsammelkomplexen beitragen.
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| 2006 |
Privatdozent Dr. Michael Thoss
für seine richtungsweisenden Beiträge zur Entwicklung semiklassischer sowie numerisch effizienter Verfahren für die Behandlung der Dynamik von vieldimensionalen molekularen Systemen.
Michael Thoss hat neue Wege aufgezeigt, um die Dynamik von quantenmechanischen Freiheitsgraden konsistent in klassischer Näherung zu beschreiben. Er hat damit das Gebiet der nichtadiabatischen Reaktionsdynamik von Molekülen nachhaltig befruchtet. Er hat weiterhin die „Self-Consistent-Hybrid“-Methode entwickelt, welche Näherungslösungen für die Dynamik dissipativer Quantensysteme liefert, die in systematischer Weise gegen die exakte quantenmechanische Lösung konvergieren.
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| 2005 |
Privatdozent Dr. Frank Neese
für die Entwicklung und Anwendung quantenchemischer Methoden auf dem Gebiet der Bioanorganischen Chemie, insbesondere für die magnetische Spektroskopie von Übergangsmetallverbindungen.
Die Arbeiten von Frank Neese reichen von der Entwicklung neuer Methoden zur Berechnung spektroskopischer Parameter bis hin zu deren Anwendung auf die elektronische Struktur von Metallo-Enzymen. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, die Quantenchemie als wichtiges Forschungsinstrument in der Bioanorganischen Chemie zu etablieren.
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| 2004 |
Privatdozent Dr. Christof Hättig
für seine wichtigen Arbeiten zur Coupled-Cluster-Response-Theorie
sowie zur genauen Behandlung elektronisch angeregter Zustände
großer Moleküle mit dem RI-CC2-Verfahren.
Christof Hättig hat zur Coupled-Cluster-Response-Theorie
wichtige methodische Beiträge geliefert und damit entscheidend
zur Etablierung dieser Methode als gängiges quantenchemisches
Rechenverfahren zur Bestimmung nichtlinearer optischer Eigenschaften
und elektronischer Anregungsenergien beigetragen.
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| 2003 |
ao. Professor
Dr. Georg Kresse
für seine Beiträge zur quantenmechanischen
Behandlung komplexer Systeme der kondensierten Materie.
Mit der Weiterentwicklung von Dichtefunktional-Methoden für
ebeneWellen und ihrer effizienten programmtechnischen Implementierung
hat Georg Kresse der first- principles-Simulation von Festkörpern
und Festkörperoberflächen einen weiten Kreis neuer
Anwendungen erschlossen.
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| 2002 |
Privatdozent
Dr. rer. nat. Klaus Roman Liedl
für die Lösung anspruchsvoller
chemischer Fragestellungen mit theoretischen Methoden..
Durch originelle und problemadäquate Kombination ganz verschiedener
auch modernster theoretischerMethoden ist es Herrn Klaus R.
Liedl gelungen, Fragestellungen der Organischen, Physikalischen
und Bio-Chemie auf geschickte Weise zu lösen.
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| 2001 |
Privatdozent Dr. rer. nat.
Uwe Manthe
für seine Beiträge zur effizienten
Berechnung von chemischen Reaktionsraten.
Mit essentiellen Entwicklungen zur exakten wie approximativen
Theorie chemischer Reaktionen und mit ihrer programmtechnischen
Realisierung hat Uwe Manthe neue Wege gangbar gemacht, um Reaktionsgeschwindigkeiten
von mehratomigen Systemen zu berechnen und zu verstehen, insbesondere
mittels der Multikonfigurations-Time-Dependent-Hartree-Methode
und der Reaktionsfluss-Operator-Methode.
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| 2000 |
Privatdozent Dr. rer. nat.
Andreas Görling
für seine Beiträge zu einem besseren
Verständnis der Dichtefunktionale.
Mit originellen theoretischen Ideen hat A. Görling die
Basis einer vielfältig angewendeten Methode analysiert
und damit neue Wege für ihre saubere Begründung und
für eine verläßlichere Anwendung gewiesen. Dazu
gehören insbesondere selbstwechselwirkungsfreie Austauschpotentiale
für Grund- und angeregte Zustände sowie eine Lösung
des Symmetrie-Dilemmas.
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| 1999 |
Privatdozent Dr. rer. nat.
Willem Maarten Klopper
für seine Beiträge zur Entwicklung
der r12-Methode
Mit zielstrebigen theoretischen und programmtechnischen Arbeiten
hat W. Klopper eine Idee aus der Frühzeit der Quantenchemie
zu einem anwendungsreifen Verfahren geführt, welches Elektronenkorrelationseffekte
mit hoher Genauigkeit erfasst. |
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